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Unsere alte Weihnachtskrippe...jedes
Jahr das selbe. Auspacken und erst mal die Heißklebepistole einstecken.
Ich hab sie vor ca. 10 Jahren aus ein paar noch feuchten Ästen gebaut.
Dabei war wichtig, dass sie zerlegbar ist. (Platzmangel) Deshalb
schraubte ich einen groben Rahmen zusammen. Für das Dach klebte ich
Äste auf Querhölzer. Doch als die Äste trockneten löste sich die
Rinde regelmäßig ab und wurde genauso regelmäßig zu Weihnachten
provisorisch repariert. Mein alljährlicher Spruch... nächstes Jahr
baue ich uns eine neue Krippe.... |
| Ganz stolz war ich
damals auf meine Lichtkonstruktionen. Die Laterne schnitt ich aus
Bastelkarton und hinterklebte sie mit Pergamentpapier. Eine kleine E5,5
Fassung mit einer 3,5V Birne sorgte für die nötige Lichtstärke. Mein
Lagerfeuer ist mit 2 Blink-LEDs in rot und gelb bestückt. Da die
Blinkfolge nicht identisch ist gibt das ein schönes Lagerfeuerflackern.
Versorgt wird das Ganze über ein 300mA 3V unstabilisiertes Netzteil.
Das Schöne: wenn das Netzteil unstabilisiert ist, belasten die
Leuchtdioden die Spannungsquelle unregelmäßig. Die Spannung ändert
sich somit und lässt die kleine Birne in der Laterne ebenfalls minimal
flackern. So wird eine Art "Kerzen-Flacker-Effekt" erzeugt. |
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Dieses Jahr packte ich
die Neue Krippe an. Wir spazierten an den nahe gelegenen Bach und
sammelten größere Kieselsteine. Meine Idee: Ich klebe die Steine mit
Heißkleber aneinander, um sie grob zu befestigen und verputze die
Kieselsteine mit Gips. Der sollte der Krippe die notwendige Festigkeit
verleihen. Als Bodenplatte nahm ich eine alte beschichtete
Sperrholzplatte. Die Kanten haute ich zuerst mit dem Steckbeitel ab und
verschliff sie grob mit dem Bandschleifer. Damit der Spachtel später
halten würde, raute ich die Beschichtung an der oberen Seite auf.
Es war übrigens
"schweinekalt" in der Werkstatt. Deshalb mein Aufzug.
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| Zwischen dem Raum
"Maria, Josef und Jesus" und dem Stall mit den Kühen baute
ich eine kleine Türe ein. |
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Für das Dach
"schlachte" ich die alte Krippe und lege Querstreben auf
meinen Steinbau. |
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Ähnliches nachbauen will, sollte statt den Steinen unbedingt Pappmachee
verwenden. Grund: irre schwer und Heißkleber hält nicht beim
Verspachteln. Als ich nämlich an das Verspachteln ging, muss das Wasser
im Gips sofort zwischen die Kieselsteine und die Heißklebeschicht
gedrückt haben. Der Heißkleber hielt absolut nicht mehr, obwohl die
Konstruktion vor dem Verputzen sehr stabil war. Die Krippe drohte
einzustürzen. Ich musste mit dickem Putz stabilisieren. Jetzt waren
leider keine Kieselsteine mehr zu sehen. Ich hätte sofort Pappmachee
verwenden sollen. Das hätte eine ähnliche Optik ergeben, wäre jedoch
ca. 6-7 kg leichter geworden. |

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In den Putz habe ich
die Leitung verlegt (Unterputz ...hehe), auf der Rückseite gibt es eine
Einbaubuchse für das Netzteil und 2 Schalter um die LED neben Maria
abzuschalten. Das Dach habe ich selbst aus Strohhalmen geflochten. Das
mache ich bestimmt nieeee mehr. Beim nächsten Mal zerschneide ich eine
alte Badematte. |
| Die
Laternen sind aus Balsaholz geschnitten und verklebt. In der Laterne
über dem Kind ist die alte E5,5 Fassung mit der 3,5V Birne zum Einsatz
gekommen. Die Sockel meiner Figuren erhielten einen lehmigen Ton. Grün
war wirklich nicht mehr passend. |
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Neben Maria klebte ich
eine Warmlicht-LED in eine Kokosmatte. Diese LED schalte ich extra. Sie
hängt über einem 22 Ohm Widerstand an dem unstabilisierten 3V
Netzteil. |
| Auch
die Kühe sollen nicht im Dunklen sitzen. Dort leuchtet ebenfalls eine
Warmlicht-LED in einer kleinen Balsaholz-Laterne. |
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Die fertige Krippe mit
einigen Gräsern, Holzstückchen und Pflanzensamen. Geblitzt sieht es
etwas grell aus. Doch so kann man die Details besser erkennen. |
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